Die reformierte Kirche muss sich wandeln.

Wir wollen auch in Zukunft allen die Möglichkeit offen halten, in der christlichen Tradition Orientierung zu finden, an der Vielfalt kirchlich-kultureller Angebote teilzuhaben und im Raum der Kirche Gemeinschaft zu erfahren. Da hat kleinräumiges Denken keinen Platz. Wir müssen umfassender denken und zusammenarbeiten.

Am 27. September 2020 stimmen die Winterthurer Reformierten über die künftige Form der Kirche ab.

Wird nur der Stadtverband aufgewertet, hat Entwicklung kaum Chancen – das hat diese Form der Zusammenarbeit nun lange genug bewiesen. Gestalten wir gemeinsam die Zukunft unserer Kirche.

Stimmen Sie für EINE Kirchgemeinde (Modell 2)!

Infos zu den Modellen (Flyer)

News

«Nur wenn wir zusammenspannen, kann die reformierte Kirche ihre Zukunft gut gestalten» – Medienmitteilung und Statements vom 11. August 2020

Newsletter Juli: Kirche – besser machen!

Newsletter Juni: Kirche wo bist du – Hier!

«Nur wenn wir zusammenspannen, kann die reformierte Kirche ihre Zukunft gut gestalten» – Medienmitteilung und Statements vom 11. August 2020

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Newsletter Juni: Kirche wo bist du – Hier!

Beherzte Schritte in die Zukunft – Stillstand können wir uns nicht leisten

Die bestehenden Strukturen waren bei der Errichtung des Stadtverbandes 1932 eine passende Antwort auf damalige Fragen. Die heutigen Herausforderungen sind dafür zu gross:

Die bestehenden Strukturen waren bei der Errichtung des Stadtverbandes 1932 eine passende Antwort auf damalige Fragen. Die heutigen Herausforderungen sind dafür zu gross: Es braucht gute Lösungen für unsere Kirchen in der ganzen Stadt, neue Angebote für neue und junge Bevölkerungsgruppen. Die Zusammenarbeit im Stadtverband hat gute Projekte hervorgebracht – aber echte Entwicklung braucht heute mehr. EINE Kirchgemeinde ermöglicht beherzte Schritte in eine gemeinsame Zukunft.

Ressourcen effizient einsetzen, die Kräfte ins kirchliche Leben investieren

Die Mitgliederzahl der Reformierten hat sich seit 1970 fast halbiert. In der säkularisierten Gesellschaft entstehen neue Bedürfnisse. Unsere Infrastruktur hinkt dieser Entwicklung hinterher.

Die Mitgliederzahl der Reformierten hat sich seit 1970 fast halbiert. In der säkularisierten Gesellschaft entstehen neue Bedürfnisse. Unsere Infrastruktur hinkt dieser Entwicklung hinterher. Wir investieren heute Geld und Personal in überdimensionierte Strukturen und verpassen den Anschluss an die Themen der Menschen. Als EINE Kirchgemeinde vereinfachen und professionalisieren wir die Verwaltungsarbeit. Das braucht etwas Zeit, aber mittelfristig entlastet es die Verantwortlichen. Sie können ihre Kräfte für das kirchliche Leben einsetzen – anstatt lokal siebenfach die Basisadministration zu sichern.

Direkte Mitwirkung vor Ort und in der Stadt

Die Verantwortlichen vor Ort bleiben die wichtigsten Bezugspersonen für unsere Mitglieder. Die Verantwortung für das kirchliche Leben im Quartier bleibt bei den 7 Kirchenkreisen.

Die Verantwortlichen vor Ort bleiben die wichtigsten Bezugspersonen für unsere Mitglieder. Die Verantwortung für das kirchliche Leben im Quartier bleibt bei den 7 Kirchenkreisen. Dank Globalbudgets erweitert sich ihr Gestaltungsspielraum sogar. In EINER Kirchgemeinde profitieren alle von der Wechselwirkung zwischen gesamtstädtischen Themen und lokaler Gestaltung des Gemeindelebens. Es entsteht Raum für neue Themen und alle können die Zukunft der reformierten Kirche in der Stadt und in den Quartieren demokratisch mitgestalten.

Stadtentwicklung braucht Kirchenentwicklung

In der sich wandelnden Stadt muss die Kirche neuen Bedürfnissen gerecht werden und wichtige Neubaugebiete (z.B. Neuhegi, Sennhof, Lokstadt oder Vogelsang) erschliessen.

In der sich wandelnden Stadt muss die Kirche neuen Bedürfnissen gerecht werden und wichtige Neubaugebiete (z.B. Neuhegi, Sennhof, Lokstadt oder Vogelsang) erschliessen. Wir sind gefordert, neue und junge Bevölkerungsgruppen anzusprechen und ihnen Zugänge zur christlichen Gemeinschaft zu bieten. Als einzelne Kirchgemeinden sind wir damit überfordert. Als EINE Kirchgemeinde setzen wir Ressourcen frei für wertvolle kirchliche Arbeit und Seelsorge.

Solidarität heisst Entlastung und Ergänzung

Nicht alle Kirchgemeinden haben dieselben Voraussetzungen. Je knapper die Mittel, desto schwieriger wird es für die einzelne Kirchgemeinde, den unterschiedlichen Bedürfnissen vor Ort und im Ganzen gerecht zu werden.

Nicht alle Kirchgemeinden haben dieselben Voraussetzungen. Je knapper die Mittel, desto schwieriger wird es für die einzelne Kirchgemeinde, den unterschiedlichen Bedürfnissen vor Ort und im Ganzen gerecht zu werden. Als EINE Kirchgemeinde koordinieren und bündeln wir Themen und Angebote aus einer Gesamtsicht. Wir sind solidarisch, nehmen einander Aufgaben ab und ergänzen uns.

Attraktive Arbeitgeberin

In den nächsten Jahren wird der Nachwuchsmangel weiter zunehmen. Als eine Kirchgemeinde können wir dem besser begegnen:

In den nächsten Jahren wird der Nachwuchsmangel weiter zunehmen. Als EINE Kirchgemeinde können wir dem besser begegnen: Stellenprofile lassen sich flexibler gestalten, zu den Aufgaben vor Ort kann offene gesamtstädtische Verantwortung hinzukommen. So bieten wir Pfarrpersonen und Angestellten der Kirchgemeinde noch attraktivere Arbeitsbedingungen. Mitarbeitenden eröffnen sich berufliche Entwicklungsperspektiven, die kleine Gemeinden nicht bieten können.

Gesellschaftliche Stimme mit Gewicht

Die Kirche ist eine wichtige gesellschaftliche Akteurin, eine vermittelnde und integrierende Kraft. 7 vereinzelte Kirchgemeinden ergeben ein unklares Profil und verschaffen sich kaum Gehör:

Die Kirche ist eine wichtige gesellschaftliche Akteurin, eine vermittelnde und integrierende Kraft. 7 vereinzelte Kirchgemeinden ergeben ein unklares Profil und verschaffen sich kaum Gehör: Wer ist gesamtstädtische/-r Ansprechpartner/-in von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft? Als EINE Kirchgemeinde können wir uns aktiv in Prozesse und Debatten einschalten und auch sozial Benachteiligten eine gewichtige Stimme geben.

Die Reform – nicht Selbstzweck, sondern Voraussetzung für vitales Gemeindeleben

Die Kirche ist Institution – sie steht ein für Werte und Impulse aus der christlichen Tradition und macht sie dem Leben und Zusammenleben heute zugänglich.

Die Kirche ist Institution – sie steht ein für Werte und Impulse aus der christlichen Tradition und macht sie dem Leben und Zusammenleben heute zugänglich. Die Kirche ist Bewegung, in der Menschen sich vom Herkömmlichen lösen und Neues erproben und experimentieren möchten. Die Kirche ist auch Organisation. Als EINE Kirchgemeinde findet sie die bestmögliche Form, die das kirchliche Leben in all seinen Facetten ermöglicht und unterstützt, die der Tradition Sorge trägt und Experimente und Lebendigkeit mit einbezieht.

Ich will aktiv werden!

Stillstand können wir uns nicht leisten. Jede Unterstützung zählt! Engagieren Sie sich in Ihrem Umfeld für EINE Kirchgemeinde (Modell 2).

Wir sagen ja zu Modell 2

Will die Kirche ihre Zukunft aus eigener Kraft gestalten, muss sie sich verändern. Dafür setzen wir uns als unabhängiges Aktionskomitee ein.

 

Ich träume von einer einzigen Kirchgemeinde Winterthur mit einem dynamischen Kirche-Sein in den «Gemeinden» vor Ort.  Die stadtweite und professionelle Bewirtschaftung der Ressourcen sichern eine flexible Förderung des kirchlichen Lebens in den Quartieren. Eine städtische Kirchgemeindeversammlung eröffnet eine qualitativ bessere demokratische Verankerung als heute.

Stephan Denzler

Pfarrer in Winterthur Wülflingen

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Mit dem Modell 2 „Nur eine Landeskirche“ schaffen wir die Grundlage für die Zukunft einer modernen, vielfältigen und lebendigen Landeskirche in Winterthur.

Dieter Kläy

Kantonsrat

Präsident FDP Winterthur

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Ich erwarte, dass sich meine Kirche für ganz Winterthur einsetzt. Das gelingt nicht, wenn sieben Kirchgemeinden ihr eigenes Gärtchen pflegen.

Andreas Schraft

Pensionierter Manager Versicherungswirtschaft

Ehemaliger Präsident der Kirchenpflege Winterthur Stadt

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Unsere Stadt wächst, neue Quartiere und neue Nachbarschaften entstehen. Wir brauchen eine starke, grosse Kirche, um präsent zu sein und die Menschen erreichen zu können, als Kirche für alle nicht für wenige.

David Hauser

Leiter Schulamt bei Stadt Winterthur

Kirchenpfleger reformierte Kirche Veltheim

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Eine grosse Kirchgemeinde ist solidarisch, weil sie die heutigen Themen der Kirche und der einzelnen Kirchgemeinden besser unterstützen kann.

Katrin Spillmann

Führungscoaching Katrin Spillmann

Kirchenpflege reformierte Kirche Winterthur Stadt

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Neu, ohne Ballast von eigenen Gebäuden und Verwaltung! Das wirkt befreiend auf die Arbeit in den lokalen Kirchenkreisen.

Kurt Müller

Pensionierter Bauherrenberater

Ehemaliges Mitglied der Kirchenpflege Winterthur Stadt (Finanzen)

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Ein vielfältiges, lebendiges kirchliches Leben in 7 Ortskirchen – dies trotz sinkender Mitgliederzahlen und Steuereinnahmen zu ermöglichen, ist unser Ziel! Modell 2 will die überdimensionierten Verwaltungs-, Verbands- und Machtstrukturen in eine effizientere, demokratische Organisation überführen und die Ressourcen dort einsetzen, wo sie hingehören: nah bei den Menschen, für die Menschen!

Barbara Gölz

Gölz Consulting GmbH

Leitet als unabhängige Organisationsberaterin u.a. Fusions-Projekte reformierter Kirchgemeinden im Kanton Zürich

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